Immer wollen Frauen gewinnen. Doch während es heutzutage Pokale sein müssen, begnügte man sich dazumal mit dem Herz des Mannes - eine lösbare Aufgabe dank "Frauengold", wie die
Mädchenmannschaft anhand einiger bemerkenswerter Werbefilme aus der Wirtschaftswunderzeit beweist.
Ein ähnlich zauberhaftes Weltbild vermittelt uns das Kinderbuch
I'm Glad I'm a Boy! I'm Glad I'm a Girl! aus dem Jahre 1970. In den Kommentaren wird es zwar als angebliche Satire entlarvt, aber das kann ich kaum glauben, fehlt doch dafür schlichtweg die Pointe.
Und weil das Wort
zauberhaft schon fiel: Warum wir uns immer und immer wieder in euch Frauen verlieben, dafür liefert das folgende Video gleich dutzende mögliche Erklärungen:
500 years of portraits of women in three minutes. Hinreißend.
Friesentee aus der Chinakanne, der Liebsten Nusskuchen und dazu das Polynesien-Tagebuch eines zivilisationsmüden Franzosen – Herbst, so
bist wärst du auszuhalten. Manch Staunenswertes lese ich über den Stamm der Maori, über Mythen und Riten und den Zusammenprall der Kulturen auf einer paradiesischen Insel. Und ich horche auf: Ist da nicht das Rauschen der Südsee zu hören, das Murmeln der Brandung an den tahitianischen Stränden? Erklingt da nicht ein zartes Singen? Aber ach, es ist nicht das Meer, das in den Ohren rauscht, da musizieren keine edlen Wilden, nein, es sind meine kleinen Freunde vom Stamm der Staphylokokken auf ihrem Ausflug in die Eustachischen Röhren. Dort feiern sie, dass es eine Art hat. Und ich feiere mit ihnen, denn eine Wahl habe ich nicht, kann ich doch eh nicht lesen oder schlafen bei dem Lärm.
Mist.